Wirkmechanismus

wingwave® basiert auf den aktuellen Ergebnissen der Gehirnforschung:

 

Alles was wir Menschen am Tag wahrnehmen, landet zunächst in einem entwicklungsgeschichtlich sehr alten Bereich unseres Gehirns - den Mandelkernen (lat: Amygdala). Die Amygdala ist unser zentrales Bewertungssystem: Hier wird aus einer neutralen Information (z.B. Parkplatz vor dem Krankenhaus) eine Emotion. Ob ein positives oder negatives Gefühl entsteht hängt dabei von unseren Vorerfahrungen ab (z.B. in diesem Krankenhaus fand die Operation statt). Unsere Emotionen und die dazugehörigen Körperreaktionen sind damit immer schneller als unsere Gedanken. Der Angstschweiß ist schon da, bevor das Großhirn - der Sitz unseres Verstands - uns mitteilen kann, dass ja „im Moment alles in Ordnung“ ist. Die Amygdala ist für unseren Verstand nicht zugänglich. Dieser Mechanismus ist biologisch sinnvoll. Denn für unsere Vorfahren war es z.B. bei der Begegnung mit einem Säbelzahntiger überlebensnotwendig bei Angst schnell und reflexartig mit Angriff oder Flucht reagieren zu können.

 

Die Erlebnisse des Tages und damit verbundene Emotionen verarbeiten wir nachts im Schlaf. Dies geschieht v.a. in der sogenannten REM-Schlafphase (REM=Rapid Eye Movement). Diese Schlafphase unterscheidet sich von anderen Schlafstadien darin, dass sich unsere Augen unter den Lidern schnell hin und her bewegen. Weckt man einen Menschen in dieser Phase berichteten diese i.d.R. von Träumen. Man nimmt an, dass durch die schnellen Augenbewegungen eine Synchronisation der beiden Hirnhälften erfolgt. Dabei gelangen u.a. Informationen aus der Amygdala über den Hippocampus - die Hirnstruktur, die für unsere Gedächtnisfunktion zuständig ist - in die Großhirnrinde. Hier werden die Informationen langfristig abgespeichert. Der Schlaf ist somit unser natürlicher Stressverarbeitungsmechanismus. Hat man gut geschlafen, fühlt man sich „aufgeräumt“ und hat man hat den Eindruck manches über „Nacht verarbeitet zu haben“. Auch der Volksmund rät „erst mal eine Nacht drüber zu schlafen“.

 

Erlebt ein Mensch ein traumatisierendes Ereignis (z.B. Krebsdiagnose, Operation, belastende Untersuchungen) oder befindet sich in einer langanhaltenden Stresssituation, versagt unser natürlicher Stressregulationsmechanismus. Unser „System“ ist überfordert: Wie ein zu großer Anhang einer E-Mail bleibt die Emotion in der Amygdala „hängen“, die Information wird nicht weiterverarbeitet. Auf den neutralen Reiz hin (z.B. Parkplatz) erfolgt automatisch eine emotionale Reaktion, die sich unserer Kontrolle entzieht. Durch die schmerzliche Erfahrung ist eine Art „blauer Fleck“ auf der Seele entstanden - der Betroffene hat eine emotionale Blockade. Hier setzt wingwave® Coaching an.

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Aktuelles

Ich habe mich für Sie weitergebildet und biete ab sofort imaginative Familienaufstellungen mit wingwave® an. 

 

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